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Seit 1998 wird der Preis an Unternehmen vergeben, deren Projekte zum Gesundheitsmanagement vorbildlich sind. Den Preis, der aus einer Urkunde, einer Statue und einem Preisgeld von 10.000 € besteht, teilten sich im Jahr 2005 vier Unternehmen aus dem Rheinland:
Die Preise wurden im Rahmen von Feierstunden im Mai und Juni 2006 durch den stv. Vorstandsvorsitzenden der AOK Rheinland Jürgen Stier, den Geschäftsführer des BGF-Instituts Heinz Kowalski, die AOK-Regionaldirektionen und den Vorsitzenden der Jury, überreicht.
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VOSS Firmengruppe
Seit Anfang der 90er Jahre betreibt die VOSS Automotive GmbH ,VOSS Fluid GmbH + Co. KG und die VOSS Immobilien + Service GmbH + Co. KG betriebliche Gesundheitsförderung. Begutachtungen der Arbeitsplätze und Mitarbeiterumfragen bildeten die Basis für das weitere Vorgehen. Der Arbeitskreis Gesundheit und diverse Gesundheitszirkel organisierten bedarfsgerechte Maßnahmen, z. B. Rückenschule und Entspannungskurse. Ziele dieser Maßnahmen waren immer, die Gesundheit der Beschäftigten zu verbessern sowie defizitäre Verhältnisse und Verhalten abzubauen.
Dass die Aktivitäten mit großem Erfolg verbunden sind, zeigt auch die Krankenstandsquote. Neben der Reduzierung des allgemeinen Krankenstandes führten die Aktivitäten der Rückenprophylaxe speziell bei den Fehltagen auf Grund von Muskel- und Skeletterkrankungen zu deutlichen Rückgängen - sie konnten um mehr als die Hälfte gesenkt werden.
Am 12. Mai 2006 wurde der Preis während Feierstunde in Wipperfürth von Jürgen Stier (stv. Vorstandsvorsitzender AOK Rheinland), Norbert Kemper (Jury-Vorsitzender), Heinz Kowalski (Geschäftsführer BGF-Institut) und Jürgen Schumacher (Regionaldirektor RD Oberberg) überreicht.
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Mülheimer VerkehrsGesellschaft mbH
Seit 1999 ist die MVG im betrieblichen Gesundheitsmanagement aktiv. 2004 wurden zwei Gesundheitszirkel initiiert, die in den Bereichen Fahrdienst und Werkstatt tätig wurden. Unter anderem wurde ein Arbeitskreis Gesundheit, Führungskräfte-Workshops, Gesundheitsaktionstage, Krankenstandsanalysen, Rückenfit-Kurse und vieles mehr eingerichtet.
Mehr als 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ließen sich bei den Gesundheitstagen 2005 cheken, es wurde der "Wunschdienstplan" eingeführt: Am Computer geben Bus- und Straßenbahnfahrer zwei Monate im Voraus ein, welche Schicht sie fahren möchten. Auch wurde verwirklicht, dass vor Neuanschaffungen von Fahrersitzen die Fahrer diese testen können. "Die Umsetzung der Ideen ist hier vorbildlich, deshalb ist die Auszeichnung mehr als verdient", sagte BGF-Projektbetreuer Alexander Theodorides. Im Laufe des Projektes konnte eine Reduzierung des Gesamt-Krankenstandes um ca. 20% erreicht werden.
Die MVG erhielt den Preis standesgemäß auf einem ihrer Schiffe. Während einer Feierstunde auf der "Heinrich Thöne" überreichten Prof. Manfred Selke (Jury-Vorsitzender), Friedhelm Focke (Regionaldirektor RD Mülheim an der Ruhr) und Heinz Kowalski stellvertretend an Joachim Exner (Geschäftsführer MVG) den Preis.
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automobile Kohl GmbH
Die Projektzusammenarbeit zwischen dem BGF-Institut, der AOK und automobile Kohl startete bereits 2004 mit einer anonymen Datenauswertung im Unternehmen. Auffallend und damit Handlungsschwerpunkt war die vergleichsweise hohe Zahl von Muskel- und Skeletterkrankungen. So fiel die Entscheidung zum Projekt "Mit Spaß aktiv". Projektschwerpunkte waren:
- Gesundheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz während der Arbeitszeit
- Nachhaltigkeit durch wiederholte Schulungen und Aushängen von sog. "Aktivkalendern" am Arbeitsplatz ("Mitarbeiter als Bewegungsmodels")
- Individuelle Arbeitsplatzänderungen und Verhaltensschulungen
- Ausbildung betrieblicher Multiplikatoren
- Jährlicher Gesundheitstag (Gesundheit-Checks)
- Förderung des Betriebssports
- Kooperation mit Fitnessstudios
Das Projekt ist auf langfristige Gesundheitsverbesserung angelegt, also nachhaltig und wird sowohl in Eigenregie als auch mit Institutsbegleitung fortgeführt werden.
Vor allem die Tatsache, dass die gesundheitsfördernden Maßnahmen die konkreten Anforderungen am jeweiligen Arbeitsplatz von kaufmännischen und technischen Mitarbeitern berücksichtigte, erwies sich als großes Plus. Die Akzeptanz bei den Mitarbeitern war auch deshalb hoch, weil sie das Interesse der Geschäftsleitung spürten mehr Bewusstsein für Gesundheit zu schaffen.
Die Preisverleihung fand am 1. Juni im firmeneigenen Restaurant kohlibri in Aachen statt. Nachdem Sabine Verheyen (stv. Bürgermeisterin der Stadt Aachen) Grußworte gesprochen hatte, überreichten Jürgen Stier, Jürgen Engels (Regionaldirektor der RD Aachen) und Heinz Kowalski den Preis an die Geschäftsführerinnen Gisela Kohl-Vogel und Margit Kohl-Woitschik.
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Metsä Tissue GmbH
Im Juni 2003 wurde die Stiftung "Health & Safety" im Unternehmen der Metsä Tissue ins Leben gerufen. Ziele waren, dass Gesundheitsbewusstsein sowie das Arbeitssicherheitsdenken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Focus zu rücken. Auch im Werk in Stotzheim wurde eine Arbeitsgruppe gegründet. Anfang 2004 wurde eine Mitarbeiterumfrage initiiert, die die Beschäftigten belastenden Umstände und Begebenheiten herauskristallisierten. Im Herbst des Jahres wurde dann der Arbeitskreis Gesundheit gegründet, der als Lenkungs- und Steuerungsgremium das Projekt begleitet. Hebe-/Trage-Seminare, Stressbewältigungsseminare, Kooperationsvertrag mit einem Gesundheitszentrum, Gesundheitstag - nur einige wenige Maßnahmen bzw. Umsetzungen, die seit dem initiiert werden konnten.
Michael Päckner (Senior Vice President Table Top) bestätigte: "Das kontinuierliche Engagement und Fortentwicklung des Gedankens der betrieblichen Gesundheitsförderung hat u. a. dazu geführt, dass der Krankenstand am Standort auf dem niedrigsten Stand seit Bestehen des Unternehmens gesunken ist."
Die Preisverleihung fand am 7. Juni im Werk in Stotzheim statt. Jürgen Stier, Jürgen Sauer (Regionaldirektor RD Euskirchen) und Heinz Kowalski überreichten Statue, Urkunde und Scheck.

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